Hauptmenu:

Auf gute Nachbarschaft

Unser Partner: Der Literarische Salon am Königsworther Platz

 
Logo, (c) Literarischer Salon Hannover
DECIUS freut sich, den Literarischen Salon unterstützen zu können - seit einiger Zeit organisieren wir nun auch den Kartenvorverkauf bei uns in der Buchhandlung.

Jede Saison genießen wir die tollen, interessanten Programmpunkte, die der Literarische Salon anbietet - und sind am Büchertisch live dabei.

Hier kommen die nächsten Gäste...

In der Veranstaltungsreihe 'Compose u. Co.'

Robert Henke: Der Transformator

Gespräch und Konzert in der Lutherkirche

Robert Henke hat die elektronische Musik(szene) als Software-Ingenieur radikal verändert, weil er an der Entwicklung der revolutionären Musiksoftware ''Ableton Live'' (2001) beteiligt war. Doch er gibt und gab der elektronischen Musik auch als Künstler wichtige Impulse, nicht nur unter eigenem Namen, sondern auch mit dem Act »Monolake«, den er 1995 mit Gerhard Behles gründete und inzwischen als Solist weiterführt. Heute ist die Musik nur noch ein Element in Henkes Schaffen, das man angesichts seiner Installationen, die Licht, Klang und Raum zusammenführen, als Gesamtkunstwerk bezeichnen darf. In unserer Reihe Compose u. Co, gefördert von der Hörregion Hannover, spricht Henke über Musik, Sounddesign, Wissenschaft oder über die Magie des Lasers. Im Anschluss an das Gespräch erleben wir die Praxis und eine Live-Performance: ''Dust'', für das Karlsruher ZKM entwickelt und dort uraufgeführt, ist ein ''multichannel granular synthesis concert''.

Henke nimmt, was von digitalen Prozessen oder field recordings übrig bleibt (z.B. Wellen am Strand, ein Sturm, das Summen eines Transformators), und verwandelt es in dichtes, geschichtet-flächiges Klang-Granulat, einen Sound-''Dust'', der die Zuschauer von allen Seiten immersiv umhüllt.

In Zusammenarbeit mit Digital Sounds und UNESCO City of Music Hannover
Fr., 02. Jun. 2017, Jugendkirche Hannover, An der Lutherkirche 11, 20 Uhr, Eintritt: 10,- €/6,- € (erm.)
In der Veranstaltungsreihe 'Literaturhochhaus'

Fatma Aydemir: Ellbogen

Wie ein Tritt in die Magenkuhle

[Fatma Aydemir: Ellbogen]

Fatma Aydemir: Ellbogen



Keine Ziele, keine Perspektive: Hazal Akgündüz ist 17 und lebt in Berlin. Sie ist auf der Suche, wonach, weiß sie selber nicht so genau. Mit ihren Freundinnen provoziert sie, klaut, wird gewalttätig ¿ bis es an ihrem 18. Geburtstag zum Äußersten kommt und ein Menschenleben gefordert wird. Wegen Totschlags von der Polizei gesucht, flieht sie in die Heimat ihrer Eltern: in die Türkei, kurz vor dem Putschversuch des Militärs. Wütend ist sie, zornig, auf ihre Eltern, die Gesellschaft, ihr Leben, in dem sie keine Richtung findet.
In ihrem Debütroman erzählt die taz-Redakteurin Fatma Aydemir von einer, die sich am Rand bewegt, die in dieser Gesellschaft keinen Platz findet, weil sie zwischen den Kulturen und Nationen lebt und der das alles irgendwie auch egal ist. Oder etwa nicht?

Salon-Moderatorin Charlotte Milsch fragt die Debütautorin nach ihrem Roman, der wie ''zwei Tritte'' in den Magen ist, ''einer für die misogyne türkische Gesellschaft. Und einer für die Verlogenheit der ach so liberalen Deutschen'' (SZ).

Fr., 09. Jun. 2017, Conti-Foyer, 20 Uhr, Eintritt: 8,- €/5,- € (erm.)
Aus der Veranstaltungsreihe 'Atlas der Literaturen'

Sharon Dodua Otoo: Gegen die Unsichtbarkeit

Diversität, Antidiskriminierung und Feminismus schreiben und leben

[Sharon Dodua Otoo: die dinge, die ich denke, während ich höflich lächle ... und Synchronicity]

Sharon Dodua Otoo: die dinge, die ich denke, während ich höflich lächle ... und Synchronicity



Als Sharon Dodua Otoo 2016 den Ingeborg-Bachmann-Preis bekam, war die Signalkraft und Strahlwirkung groß: eine Frau, die sich seit Jahren aktiv für die Sichtbarkeit von Menschen of Colour und Frauen einsetzt, die in Großbritannien aufgewachsen ist und bisher nur in englischer Sprache publiziert hat; eine Frau, die sich gegen Diskriminierung und für Empowerment und gesellschaftliche Veränderungen einsetzt. Sharon Dodua Otoo schreibt gegen die Unsichtbarkeit an, wechselt Perspektiven, lenkt die Blicke auf diejenigen Menschen, die nicht der Norm entsprechen und deswegen kaum sichtbar sind, sie fordert Heterogenität und das Aufbrechen von Sprach- und Denkgrenzen. So ist auch die Hauptfigur in der Bachmann-Erzählung 'Herr Gröttrup setzt sich hin' ein unangepasstes körperloses Wesen, das sich in dieser Geschichte als Ei wiederfindet: ein Ich, das vieles war, ist und sein kann.

Über ihre Novellen die dinge, die ich denke, während ich höflich lächle und Synchronicity, ihren neuen Roman und den darin eingeschriebenen diversitätsorientierten und diskriminierungskritischen Feminismus spricht sie im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien mit Kerstin Schmidt vom Lehrstuhl für Amerikanistik der Universität Eichstätt-Ingolstadt.

In Kooperation mit dem Englischen Seminar der LUH und dem ADV Nord e.V. und gefördert von der Philosophischen Fakultät der LUH und der Leibnizuniversitätsgesellschaft.

So., 11. Jun. 2017, Conti-Foyer, 11 Uhr, Eintritt: 8,- €/5,- € (erm.)
In der Veranstaltungsreihe 'Kultur: Wissenschaft'

Charlotte Klonk: Terror

Wenn Bilder zu Waffen werden

[Charlotte Klonk: Terror]

Charlotte Klonk: Terror



Im Juni 2016 ersticht ein dem IS nahestehender Täter einen Polizisten in Paris und tötet anschließend in der Wohnung des Opfers dessen Lebensgefährtin. Noch während er mit der Polizei verhandelt, stellt er Aufnahmen von sich und seinen Opfern auf Facebook und Youtube online. Das ist in der Form neu, folgt aber einem Muster, wie Charlotte Klonk in ihrem Buch Terror. Wenn Bilder zu Waffen werden schreibt: ''Nicht der Gewaltakt an sich zählt, sondern die Bilder, die davon in Umlauf gebracht werden.''

Denn schon immer haben sich Terroristen Bilder bedient, um ihre Anliegen medial zu verbreiten - und ebenso ihr Feind, der Staat. Klonk zeigt in ihrer Studie, welche Rolle die Bilder des Terrors seit dem 19. Jahrhundert - in dem grundlegende Muster entstanden - bis in unsere Gegenwart spielen. An ausgewählten Beispielen arbeitet sie die Bildstrategien heraus, verfolgt ihre geschichtliche Entwicklung und beantwortet die Frage nach dem ethischen Umgang mit Terrorbildern. Salon-Moderator Matthias Vogel macht sich ein Bild.

Mo., 19. Jun. 2017, Conti-Foyer, 20 Uhr, Eintritt: 8,- €/5,- € (erm.)
In der Veranstaltungsreihe 'Kulturphänomene'

Rolf Pohl und Thomas Meinecke: Männer in der Krise

Wie wird ein Mann ein Mann?

[Thomas Meinecke: Selbst]

Thomas Meinecke: Selbst



Man ist nicht als Frau geboren, man wird es, schrieb die französische Feministin Simone de Beauvoir. Heißt: Frau-Sein und Weiblichkeit sind soziale Konstruktionen. Doch während sich das, was eine Frau sein kann und darf, eher erweitert hat, scheinen Männlichkeitsentwürfe zu stagnieren. Oder vielmehr: scheint die Figur des übermächtigen, omnipotenten Patriarchen a la Trump und Putin ein Revival zu feiern. Dabei meint ein Großteil der Menschen doch, Feminismus brauche man gar nicht mehr, da schon ''alles'' erreicht sei. Ein zeitgemäßer Feminismus allerdings will nicht nur die gleichen Rechte für Frauen und Männer, er will gesellschaftliche Stereotype und die männlich dominierte Gesellschaft hinterfragen - und am besten abschaffen.
Rolf Pohl ergründet seit Jahrzehnten die Zusammenhänge von Männlichkeit, Gewalt und Frauenfeindlichkeit und gilt auf dem Gebiet der Men's Studies als einer der bedeutendsten deutschen Forscher. Thomas Meinecke ist bekennender Feminist und denkt diesen Feminismus in seinen Büchern mit, indem er Geschlechterrollen, Männlichkeits- und Weiblichkeits-konstruktionen darin reflektiert, problematisiert und dekonstruiert.

Wann ist ein Mann ein Mann? Oder eher: Wie wird ein Mann zum Mann? Salon-Moderatorin Charlotte Milsch spricht mit Pohl und Meinecke über Entwürfe von Männlichkeit.

Mi., 21. Jun. 2017, Conti-Foyer, 20 Uhr, Eintritt: 8,- €/5,- € (erm.)
[Rolf Pohl: Feindbild Frau]
 
 
Texte: (c) Literarischer Salon

Eintrittskarten bekommen Sie im Vorverkauf (inkl. VVK-Gebühr von 0,50 €) bei uns an der Hauptkasse im Erdgeschoss der Buchhandlung und an der Abendkasse des Literarischen Salons (solange der Vorrat reicht).
Die Abendkasse öffnet eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
Und hier finden Sie den
Literarischen Salon


Conti-Hochhaus, 14. Etage
Leibniz Universität Hannover
Königsworther Platz 1
Alle weiteren Infos zum Programm und den Rückblick auf Veranstaltungen, die bereits statt gefunden haben, finden Sie hier auf Literarischer-Salon.de.

Warenkorb

Es befinden sich keine Artikel im Warenkorb.
Siegel Paypal und SSL

Ihre Vorteile

Versandsvoteile
Schneller
Versand
Über 500.000 sofort lieferbare Titel, Portofreier ÜberNacht-Express
Lieferungsvorteile
Flexible
Lieferung
Postversand, Abholung, Download, Lieferungen an verschiedene Adressen
Formatsvorteile
Auswahl
mit Format
5,6 Mio. Bücher, Hörbücher, eBooks, Downloads, gebrauchte Bücher & mehr
Alles über Ihre Vorteile
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt.
Informationen über anfallende Versandkosten finden Sie hier.
akzeptierte Zahlungsarten: offene Rechnung, Überweisung, Visa, Master Card, American Express, Paypal
Jetzt für nur 19 Euro das eigene Buch und eBook veröffentlichen